Jul 182014
 

Kurzbiographie:

 

Richard Trenton Chase wuchs, wie viele andere auch, in keinem liebevollen Haushalt auf. Die Regeln wurden erzwungen und Chase wurde oft von seinem Vater geprügelt. Zwei von drei Merkmalen, die in einem Kind die Ursachen festlegen können, dass es sich später zu einem Serienkiller entwickeln könnte, trafen auf Chase zu. Chase begann schon in frühester Kindheit, Tiere zu quälen und zu töten. Als junger Mann verstümmelte er Tiere und legte Feuer. Er begann im Alter von 10 Jahren, Katzen aus der Nachbarschaft zu töten und im Alter von 15 Jahren war er bereits alkohol- und drogenabhängig. Während seiner Pubertät geriet er mehrfach wegen seines Verhaltens in Schwierigkeiten, aber er zeigte niemals eine Form von Reue oder schlechtem Gewissen.

Chase hatte während der High School mehrfach Dates mit Mädchen, doch da er Erektionsstörungen hatte, hielten die Beziehungen nie sehr lange. Dies wurde zu einem so großen Problem für ihn, dass er im Alter von 18 Jahren einen Psychiater aufsuchte, der ihm helfen sollte, diese Störung zu beheben. Der Psychiater stellte die Diagnose, die Ursache von Chases Impotenz sei unterdrückter Zorn. Besessen von der Überzeugung, daß etwas mit ihm nicht stimmte, suchte Chase oft die Notaufnahme der Krankenhäuser auf und erklärte, er habe medizinische Probleme. Einmal betrat er eine Unfallstation und berichtete, er suche nach einer Person, die seine Lungenarterie gestohlen habe. Ein anderes Mal behauptete er, seine Knochen würden an seinem Hinterkopf herauswachsen, sein Magen würde sich falsch herum in seinem Körper befinden oder sein Herz würde bei diversen Gelegenheiten einfach aufhören, zu schlagen. Er behauptete auch, ein Nazi- Syndikat versuche seit der High-School, sein Blut in Pulver zu verwandeln und er brauche das Blut anderer Lebewesen, um selbst am Leben zu bleiben. Ein anderer Psychiater diagonstizierte bei Chase paranoide Schizophrenie, allerdings nahm er an, dass die Ursache des Problemes auf einer Form von Psychose beruhe, verursacht durch den Drogenmissbrauch. Der Psychiater ordnete eine 72- stündige Beobachtung an, empfahl aber, diese Untersuchung über einen längeren Zeitraum durchzuführen. Allerdings wurde Chase nicht zu dieser Untersuchung gezwungen, es wurde ihm freigestellt, nach den ersten 72 Stunden zu gehen, wann immer er es wünsche. Nach einer Weile wurde er freigestellt und nach Hause geschickt. Kurz darauf begann Chase erneut, Tiere zu quälen und zu töten. Doch 1977 gelangte er zu der Überzeugung, das tierische Blut sei nicht mehr ausreichend, um die Pulverisierung seines eigenen Blutes aufzuhalten und er verlegte sich auf menschliche Opfer.

Obwohl ihm jenes psychiatrische Gutachten schizophrene Paranoia bescheinigte, gelang es der Staatsanwaltschaft, Chase für schuldzurechnungsfähig in sechs Mordfällen zu erklären. Chase wurde zum Tode verurteilt und nach San Quentin überstellt, wo er kurz nach Weihnachten 1980 mit einer Überdosis Antidepressiva, die ihm der Gefängnispsychiater verschrieben und welche Chase über einen gewissen Zeitraum gesammelt hatte, Selbstmord beging.

Δ