Jun 062014
 

Kurzbiographie:

 

Suff wuchs als Ältester von drei Jungen auf. Auch seine Brüder schlugen eine kriminelle Laufbahn ein, so wurde einer wegen Handel und Missbrauches von Drogen verurteilt, der andere wegen Kindesmissbrauches. Bereits 1974 wurden Suff und seine damalige Ehefrau überführt, ihre zwei Monate alte Tochter totgeschlagen zu haben. Obgleich er deshalb zu 70 Jahren Haft verurteilt wurde, kam Suff bereits 1984 wieder auf Bewährung frei. Am 09. Januar 1993 wurde er erneut wegen eines Verkehrsvergehens verhaftet.

Suff wurde allgemein als freundlich, hilfsbereit und sanftmütig beschrieben, er arbeitete als Angestellter einer Firma für Bürobedarf und belieferte sogar selbst die Sonderkommission, die zur Ermittlung seiner eigenen Morde eingerichtet worden war. Er trat selbst gerne als Polizist auf und nahm auch an Chilli- Koch-Wettbewerben teil. Gerüchten zufolge soll er sogar Körperteile seiner Opfer in seinen Chillis verarbeitet und bei Picknick- Veranstaltungen verteilt haben. Suff beschäftigte sich auch als Schriftsteller, er arbeitete an einem Buch über wild lebende Hunde und später, im Gefängnis, konnte er mit Hilfe seines Anwaltes ein Buch veröffentlichen, in welchem er Gedichte und seine Kochrezepte beschrieb.

James A. Fox, Dekan der Hochschule der Kriminal- und Rechtswissenschaften an der Bostoner North- Eastern- University, bemerkte zu den Taten Folgendes: “In einigen Fällen könnten Geburtstage und andere spezifische Daten für den Mörder wichtig sein und werden durch das Begehen neuer Taten gefeiert.” Er bemerkte, dass ein Opfer an einem Freitag, den 13., getötet wurde, ein weiteres einen Tag nach ihrem Geburtstag gefunden wurde. Ein Opfer fand man am Independence Day, zwei Opfer einen Tag vor Halloween, andere wiederum kurz vor Weihnachten. In manchen Berichten wird erwähnt, dass ein Opfer auf der Strecke von Sampson nach Delilah gefunden wurde und sich einige Ermittler fragen würden, ob es irgendeine Bedeutung zwischen der Position und der biblischen Geschichte von Samson und Delilah gab. Fakt ist, dass es in dieser Gegend um Riverside, Kalifornien, keine Orte mit diesen Namen gibt.

Am 19. Juli 1995 wurde Suff der Tötung von zwölf Prostituierten schuldig befunden, obgleich die Polizei annimmt, dass er für bis zu zweiundzwanzig Todesfälle verantwortlich sein könnte. Im November 1995 wurde Suff zum Tode verurteilt.

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