Hoffmann wird nach dem Mord an Levke Straßheim von der Polizei eingekesselt, trotzdem gelingen ihm noch weitere Verbrechen, die Morde an Felix Wille und Adelina Pismak, welche er, bereits inhaftiert, einem Mitgefangenen gesteht. Er wird zu lebenslanger Haft mit anschließender Sicherungsverwahrung verurteilt, seine Anwälte wollen in Revision gehen. Diese wird jedoch abgelehnt. Somit ist das Urteil rechtskräftig.
Hoffmann wächst als Sohn einer Krankenschwester und eines Matrosen zur See auf. Erst lebt er mit seiner Mutter in Bremerhaven, dann ziehen sie ins Sauerland zurück und leben im Haus seiner Großeltern. Der Vater ist so gut wie nie anwesend und dauernd auf See, die Mutter ist herrschsüchtig und dominant, schlägt schon zu, wenn Hoffmann nur mal zu lange mit den Hausaufgaben braucht oder Fehler macht.
Als Kind wird er oft von anderen mit Namen wie "Robotersack" oder "Einhode" gehänselt, weil er seit seiner Geburt nur einen Hoden hat. Allerdings gilt er bei Nachbarn und Kollegen als freundlich und hilfsbereit.
Seine erste nachgewiesene Straftat begeht er 1994, mit 21 Jahren, noch im Sauerland, wo er eine 16- jährige Anhalterin entführt und vergewaltigt. Das Opfer merkt sich sein KFZ- Kennzeichen und zeigt Hoffmann an, woraufhin er zu 2 Jahren auf Bewährung verurteilt wird. Allerdings werden seine genetischen Daten zu diesem Zeitpunkt nicht erfasst und gespeichert. Ein halbes Jahr später verschwindet in der selben Gegend eine alte Frau. Zwar kann man Hoffmann nicht nachweisen, dass er etwas damit zu tun hat, doch eine Bemerkung, die er später gegenüber einem Kriminalbeamten macht, lässt hier Rückschlüsse zu.
Seine Mutter zieht mit ihm dann wieder zurück nach Bremerhaven. Er macht eine Ausbildung zum GWS- Installateur und bewirbt sich bei der Bundeswehr als Zeitsoldat, wird aber nicht aufgenommen. Ausserdem ist er als Sanitäter beim Roten Kreuz tätig, eine Prüfung zum Rettungsassistenten besteht er allerdings nicht. Schließlich arbeitet er bei einem Sicherheitsdienst, wird dort aber letztendlich entlassen, weil er öfter ohne Grund seiner Arbeitsstelle fernbleibt.
Den ersten Mord begeht er, als seine erste Tochter geboren wird. Allerdings ist Hoffmann nicht dabei, da sich seine erste Frau bereits von ihm getrennt hat. Hoffmann heiratet noch ein zweites Mal, eine zweite Tochter wird geboren, doch auch diese Ehe scheitert.
Angeklagt wird Hoffmann wegen der Morde an Levke Straßheim und Felix Wille, später gesteht er weitere Straftaten, welche er im Zeitraum zwischen 1994 bis zu seiner Verhaftung 2004 begangen hat, unter anderem den Mord an Adelina Pismak. Die Soko Levke besteht weiterhin, auch wenn dieser Fall abgeschlossen ist. Doch in anderen Fällen wird diese Sonderkommission weiterhin ermitteln, da Hoffmann mehrfach Andeutungen machte bezüglich anderer Fälle. Aufgrund dieser Äußerungen wird geprüft, ob Hoffmann etwas mit den Verschwinden von Katrin Konert und Ella Steinhöfer sowie dem Mord an Dennis Klein und ähnlich liegenden Fällen zu tun hat.
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| Geburtsdatum/ Alter
| 09. Oktober 1990/ 10 Jahre
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| Ort des Verschwindens
| Bremen
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| (Wahrscheinlicher) Tat-/ Auffindezeitpunkt
| 28. Juni 2001
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| (Wahrscheinlicher) Tat-/ Auffindeort
| ein Waldstück ca. 300 km von Bremen entfernt
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| Todesursache
| erwürgen
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| Tatumstände
| Das Mädchen wollte nach einem Besuch bei ihrem Urgroßvater nach Hause, als sie verschwindet. Über drei Monate später wird ihre Leiche in einem kleinen Wäldchen gefunden, verpackt in Mülltüten und unter einem Holzstapel versteckt. Später, als Marc Hoffmann in Haft sitzt, sieht er einen Beitrag über den Fall im Fernsehen und sagt zu seinem Zellengenossen: "Ja, Adelina, da bin ich noch mal schwach geworden." Als der Mithäftling nachfragt, was Hoffmann damit meint, verstummt dieser wieder.
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