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Aus True Crime Info
Aufgrund von erhöhtem Spamaufkommen in Wiki und Forum möchte ich darum bitten, dass sich Personen, die an einer Mitarbeit an Ture-Crime.Info interessiert sind, erst im Forum registrieren und dort von mir aktiviert werden. Nach Überprüfung des Accounts wird über eine Freischaltung für die Wiki entschieden. Ich danke für das Verständnis.
HINWEIS: |
Diese Seiten sind hauptsächlich (aber nicht nur) den Opfern von Serientätern und deren Andenken gewidmet. Auf blutrünstige Details werde ich weitestgehend verzichten. Es gibt genug andere Webseiten, die die Täter in den Mittelpunkt stellen.
Die Fälle sind chronologisch geordnet, das heisst, nach Zeitpunkt des Verschwindens, Verbrechens oder Auffindens der Opfer. |
EIN PAAR GEDANKEN |
Zur Erstellung dieser Seite wurde ich inspiriert durch eine, leider nicht mehr existente, US- Website, welche sich ausnahmslos um Kinder kümmerte, die vermisst wurden oder einem Verbrechen zum Opfer gefallen sind. Diese Ausnahme mochte ich nicht aufgreifen. Zu viele mussten ihr Leben lassen und Opfer sind nicht nur die Toten, sondern auch deren Hinterbliebene. Und viele sagen, dass auch die Täter Opfer seien: Opfer ihrer Umwelt, Opfer ihrer Eltern, Opfer der Gleichgültigkeit ihrer Umwelt. Aber egal, wieso: Es gibt keine Entschuldigung für die Taten, die diese Leute begangen haben. Man kann sich die Frage stellen, ob die Täter zu solchen geworden wären, wenn manche Mitmenschen sich bewusster wären, wo ihre Neugierde endet und Zivilcourage beginnt. Wären manche Menschen aufmerksamer gegenüber den Geschehnissen um sie herum, könnte vielleicht manchen der späteren Täter schon in jungen Jahren dahingehend geholfen werden, gar nicht erst straffällig zu werden. Natürlich ist das nicht erwiesen, aber ich neige zu der Annahme, dass kein Mensch durch und durch böse zur Welt kommt, abgesehen vielleicht von manchen angeborenen oder genetisch bedingten Geisteskrankheiten, die es dem Betroffenen unmöglich machen, Gut von Böse und Recht von Unrecht zu unterscheiden. Aber in den meisten Fällen ist es wohl wie mit manchen Hunderassen: Sie werden nur durch falsche Erziehung zu Killern. Wie dem auch immer sei, die Auswirkungen solcher angeborenen Geisteskrankheiten oder falschen Erziehung lassen sich nicht erst später erkennen, sie sind schon bei Kindern zu beobachten. Und da sollte bereits eingegriffen werden, um spätere Tragödien zu verhindern. Denn: Es gibt keine Entschuldigung dafür, wenn man einfach nur wegsieht und dabei denkt: "Das passiert anderen, aber nicht mir!" In vielen Fällen ist es auch so, dass die Täter bereits einschlägig vorbestraft waren, oft jedoch sogar vorzeitig wegen guter Führung aus der Haft entlassen wurden. In diesen Fällen kann man sich die Frage stellen: Hätte es soweit kommen müssen? War die Justiz einfach zu blauäugig? Oder gar in Einzelfällen korrumpiert oder gar selbst integriert? Es kam auch schon häufiger vor, dass entsprechende Hinweise aus der Bevölkerung auf mögliche Straftaten wie Kindesmisshandlung oder sexuellem Missbrauch von der Polizei oder Jugendämtern einfach in den Wind geschlagen wurden. Das sollte man aber nicht hinnehmen. Man sollte vehement darauf bestehen, dass die Rechtsorgane eingreifen oder im Notfall sogar selbst Anzeige erstatten. Denn meiner Meinung nach gibt es auch keine Entschuldigung für diejenigen, die die Täter decken, verteidigen oder im schlimmsten Fall sogar glorifizieren. Denn wenn man sich die Täter genauer ansieht und vor Allem ihre Opfer nicht vergisst, dann muss einem klar werden, dass jeder von uns selbst zum Opfer werden kann. Ich fordere niemanden auf, sich ausnahmslos um die Angelegenheiten seiner Nachbarn zu kümmern, ehe er sich mit sich selbst beschäftigt. Ich fordere niemanden auf, einen Mitmenschen auf einen blossen Verdacht hin zu denunzieren. Aber ich bitte, dass wir uns wieder ein wenig mehr auf das besinnen, was uns manche anderen Herdentiere hervorragend vorleben: Ein soziales Miteinander und Aufmerksamkeit unseren Mitmenschen gegenüber, um die eigene Art zu schützen. Im Gedenken an die Opfer und deren Hinterbliebene. © Nina Risch 15.02.2003 |
