Soko "Dennis"

Aus True Crime Info

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Inhaltsverzeichnis

Die Opfer

Stefan Jahr

Bild:Jahr, Stefan.jpg
Geburtsdatum/ Alter 13 Jahre
Ort des Verschwindens Internat in Scheeßel im Landkreis Rotenburg (Niedersachsen)
(Wahrscheinlicher) Tat-/ Auffindezeitpunkt 31. März 1992/ Anfang Mai 1992
(Wahrscheinlicher) Tat-/ Auffindeort Verdener Dünen
Todesursache erwürgen
Tatumstände Stefan verschwand in der Nacht. Zurück blieben in einem Aufenthaltsraum ein Schlafanzug und ein geöffnetes Fenster. Ca. einen Monat später wurde Stefan getötet und gefesselt in den Dünen vergraben aufgefunden. Während alle späteren Opfer nackt oder fast unbekleidet aufgefunden wurden, war die Leiche von Stefan Jahr vollständig bekleidet.

Dennis Rostel

Bild:Rostel, Dennis.jpg
Geburtsdatum/ Alter 8 Jahre
Ort des Verschwindens Ferienzeltlager Selker Noor bei Schleswig (Schleswig-Holstein)
(Wahrscheinlicher) Tat-/ Auffindezeitpunkt 24. Juli 1995 in der Zeit zwischen 3:00 und 5:45 Uhr/
(Wahrscheinlicher) Tat-/ Auffindeort Düne bei Skive/Holstebro In Dänemark
Todesursache erwürgen
Tatumstände Dennis verschwand aus dem abseits an einem See gelegenen Zeltlager. Zwei Wochen später wurde Dennis ermordet in einer Düne vergraben gefunden. Ein Tatverdacht gegen einen Betreuer erhärtete sich nicht. Zuvor hatte bereits 1992 und 1994 in dem Lager ein maskierter Täter mehrmals Kinder missbraucht.

Nicky Verstappen

Bild:Verstappen, Nicky.jpg
Geburtsdatum/ Alter 11 Jahre
Ort des Verschwindens Zeltlager bei Brunssum in den Niederlanden
(Wahrscheinlicher) Tat-/ Auffindezeitpunkt 10. August 1998
(Wahrscheinlicher) Tat-/ Auffindeort eine nahe gelegene Fichtenschonung
Todesursache nicht eindeutig festgestellt
Tatumstände Am Morgen verschwand Nicky auf ungeklärte Weise. Um 5.30 Uhr wurde der Junge von einem anderen Kind zuletzt gesehen. Gegen sechs Uhr ist Nicky verschwunden. Er wurde am nächsten Tag tot aufgefunden. Auch dieses Verbrechen wird dem Serienmörder angelastet.

Dennis Klein

Bild:Klein, Dennis.jpg
Geburtsdatum/ Alter 9 Jahre
Ort des Verschwindens Schullandheim Wulsbüttel (Landkreis Cuxhaven)
(Wahrscheinlicher) Tat-/ Auffindezeitpunkt 5. September 2001
(Wahrscheinlicher) Tat-/ Auffindeort Waldweg zwischen Kirchtimke und Hepstedt
Todesursache ersticken
Tatumstände Der Viertklässler Dennis aus Osterholz-Scharmbeck war auf Klassenfahrt, als er in der Nacht verschwand. Zwei Wochen später fand ein Pilzsammler seine Leiche. Dennis war erstickt worden. Der Schlafanzug des blonden Jungen, ein weißes Oberteil mit Hundemotiv und eine hellblaue kurze Hose sind bis heute verschwunden.

Jonathan Coulom

Bild:Coulom, Jonathan.jpg
Geburtsdatum/ Alter 11 Jahre
Ort des Verschwindens Schullandheim in St. Brevin les pins in Westfrankreich
(Wahrscheinlicher) Tat-/ Auffindezeitpunkt 7. April 2004/ 23. Mai 2004
(Wahrscheinlicher) Tat-/ Auffindeort etwa 30 Kilometer entfernt in einem Teich
Todesursache Die Todesursache ist noch nicht geklärt, fest steht aber, dass Jonathan nicht ertrunken ist.
Tatumstände Jonathan verschwand in der Nacht- nur mit einem Schlafanzug bekleidet. Über einen Monat später wurde der Schüler aufgefunden. Das Opfer war gefesselt.

Täterbeschreibung

Bild:Nopicv.gif
alias "Der schwarze Mann"; "Maskenmann"
Geschlecht männlich
Alter 30 bis 50 Jahre
Größe
  • überdurchschnittlich groß
Statur
  • kräftig
  • sportlich geschmeidig
  • wendig
  • schlank
  • breitschultrig
Haarfarbe
Augenfarbe
Sprache/ Stimme
  • hochdeutsch
  • tiefe Stimme
  • brummig
  • dunkel, rauh
  • rauchig
Bekleidung Der Täter war dunkel, zum Teil in Leder gekleidet. Er trug fast durchgängig Handschuhe, manchmal mit einem Paar Latexhandschuhen unter anderen Handschuhen. Er war grundsätzlich maskiert, in Einzelfällen zusätzlich mit einem Mundschutz, wie ihn Maler oder Mediziner tragen. Oft wird eine Wollmütze mit Löchern als Gesichtsmaske beschrieben.
Maskierung
  • Sturmhaube ( Motorrad )
  • Sturmhaube aus Stoff, dunkle Farbe( schwarz )
  • Sturmhaube aus Strickware, dunkle Farbe ( schwarz )
  • manchmal Mundschutz ( hell )
  • Mütze oder Pudelmütze, dunkle Farbe
  • Fingerhandschuhe ( Wolle ) bzw. Wollhandschuhe
  • manchmal Latexhandschuhe
Besondere Kennzeichen
(Tätowierungen, Narben, Zahnbild etc.)
Fahrzeug
Typ
Modell
Farbe
Kennzeichen
Besondere Merkmale
(Fahrzeug betreffend)
Bewaffnung Messer und/ oder Handfeuerwaffe
Tatort
Zeitraum
Opfer
Tatumstände Seit dem Jahr 1992 sind immer wieder kleine Jungen aus Schullandheimen oder Zeltlagern verschwunden und später missbraucht und ermordet aufgefunden worden. Der Tathergang scheint jedes Mal der Selbe zu sein: Ein schwarz gekleideter, maskierter Mann verschafft sich Zugang zu den Räumlichkeiten, nimmt Kontakt zu den Jungen auf und gewinnt ihr Vertrauen. Drei der Jungen verschwanden im Großraum Cuxhaven, ein Junge in den Niederlanden und einer in Westfrankreich. Durch den Mord an Felix Wille und die Ortsnähe zu Cuxhaven, wo Levke Straßheim verschwand, stand eine geraume Zeit Marc Hoffmann in Verdacht, auch für diese Taten verantwortlich zu sein. Dieser Verdacht konnte bislang weder bestätigt noch verworfen werden, doch die Sonderkommissionen "Nicki" in den Niederlanden, "Dennis" in Deutschland und "Disparition 44" in Westfrankreich arbeiten eng zusammen, um diese Taten endlich aufzuklären. Vor Allem rätseln die Beamten, weswegen zwischen den einzelnen Taten jeweils mehrere Jahre vergehen.
Sonstiges
  • Der Täter hat Ortskenntnisse der Tatregion/ Schullandheime
  • der Täter ist mobil, verfügt möglicherweise über ein Kfz
  • wahrscheinlich hat er Erfahrungen im Umgang mit Kindern

Sie haben Hinweise zu diesen Fällen?

Bitte wenden Sie sich an die nächste Polizeidienststelle oder nehmen Sie über den folgenden Link Kontakt zu den Ermittlungsbeamten auf:

Polizeiinspektion Verden/Osterholz
SoKo Dennis
Im Burgfeld 6
27283 Verden
Email an SoKo Dennis
Tel. 04231 /806 - 142
Homepage der Soko Dennis

Literatur

Meldungen in Printmedien

Aus dem Jahre 2004 stammt folgender Artikel, welchen ich mit freundlicher Genehmigung der Berliner Morgenpost verwenden darf:

Soko "Dennis" - Neue Spur zum Serienmörder

Mit einer präzisierten Täterbeschreibung will die Sonderkommission "Dennis" jetzt dem Serienmörder auf die Spur kommen, der vermutlich vier Kinder getötet und rund 40 Jungen sexuell missbraucht hat. Die Kriminalpolizei im niedersächsischen Garlstedt bei Bremen hat neue Details über den Gesuchten veröffentlicht, schreibt die "Welt am Sonntag". "Die Veränderung des Täters im Laufe der Jahre wird künftig im Internet abrufbar sein", kündigte Soko-Sprecher Detlev Kaldinski an. Die Soko geht mittlerweile davon aus, dass der neunjährige Dennis, der am 5. September 2001 aus einem Landschulheim in Wulsbüttel spurlos verschwunden und später tot aufgefunden worden war, demselben Täter zum Opfer fiel, der seit 1992 in Norddeutschland mindestens 36 Jungen missbraucht und drei weitere getötet hat. Auch der vor einer Woche tot aufgefundene elfjährige Jonathan aus Frankreich könnte ein Opfer desselben Mannes geworden sein. Nach den Erkenntnissen der Soko ist der Mann mindestens 1,80 Meter groß, kräftig, hat eine tiefe brummige Stimme. Er soll zwischen 30 und 40 Jahre alt sein, Deutsch ohne Akzent sprechen, meist Handschuhe und dunkle Kleidung tragen. Er besitzt vermutlich ein Auto und kennt sich in Norddeutschland gut aus. Experten vermuten, dass der Täter eher zurückgezogen lebt, angepasst zwar, aber nicht in einer Familie. Auffällig sei auch, dass 1993 keine Vorfälle registriert worden seien. "Der Täter könnte beruflich verhindert gewesen sein, oder er war in Therapie oder in Haft", sagte Kaldinski.


Mordfall Dennis:

Er jagt den schwarzen Mann Hartnäckig: Die Polizei will den Päderasten fassen, der Dennis und vermutlich vier weitere Jungen auf dem Gewissen hat

Von Elisabeth Jessen

Cuxhaven

Es ist der Albtraum aller Eltern: Ihr Kind wird missbraucht oder verschwindet, während sie es sicher betreut und beschützt wähnen - im Schullandheim oder im Zeltlager. So wie Dennis Klein (9) aus Osterholz-Scharmbeck (Landkreis Cuxhaven). Er wurde 2001 ermordet. Auch vier weitere Jungen aus Schullandheimen und Zeltlagern wurden Opfer eines Serientäters. Um die Taten doch noch aufklären zu können, wendet sich die Polizei nun noch einmal verstärkt an die Bevölkerung in Norddeutschland. Uwe Jordan, der Leiter der Sonderkommission "Dennis" und seine Kollegen hatten bereits wenige Tage nach dem Verschwinden von Dennis einen Zusammenhang mit anderen Mord- und Missbrauchsfällen hergestellt. Seither suchen sie hartnäckig nach dem Mann, der es seit zwölf Jahren auf kleine Jungen abgesehen hat. Mit dem Veröffentlichen von Ermittlungsdetails hat sich die Soko Zeit gelassen, doch nun wollen die Ermittler mit Hilfe des Internets einen weiteren Versuch machen, den Täter zu schnappen. "Wir sehen darin eine neue Chance, dass sich neue Hinweise ergeben und Freunde und Nachbarn aus dem Umfeld des Täters Verdacht schöpfen und diesen benennen", erklärt Soko-Sprecher Detlev Kaldinski. Etwa 30 pädophile Täter seien den Beamten während der Ermittlungen bereits ins Netz gegangen. "Das zeigt, dass es einen Riesensumpf gibt, aber wir müssen unseren Mann noch kriegen", so Kaldinski. Was die Mordfälle an den Jungen aus anderen Mordserien hervorhebt ist die Kaltblütigkeit des Täters, mit dem er seine Opfer innerhalb von Schullandheimen oder Zeltlagern ausgewählt hat. "Dieses Eindringen in geschützte Räume ist unfassbar und einzigartig", sagt der Soko-Sprecher. Die Morde an den Jungen passierten alle im Abstand von je drei Jahren. 1992 verschwand Stefan Jahr (13), 1995 Dennis Rostel (8), 1998 Nicky Verstappen (11), 2001 Dennis Klein (9). Der Mord an Jonathan (11) in Westfrankreich vor knapp zwei Wochen trägt die gleiche Handschrift. Doch warum mordet der Mann, der so viele Jungen missbraucht haben soll, in manchen Fällen, in anderen aber nicht? Die Profiler hätten dafür zwei Erklärungen, sagt Kaldinski: Bei den Dreijahresabständen könne es sich um ein Ritual handeln. Möglich sei aber auch, dass er die Jungen getötet habe, um die Übergriffe zu verdecken. "Vielleicht haben sie sich gewehrt, vielleicht hatte er Angst, entdeckt zu werden", so der Sprecher. Alle vier Jungen sind erstickt worden. Die Todesursache bei Jonathan steht noch nicht fest. Der Unbekannte muss sich in Norddeutschland gut auskennen und lebt wahrscheinlich auch in der Region. Er ist von Missbrauchsopfern und anderen Zeugen als auffallend groß, mindestens 1,80 bis zwei Meter, beschrieben worden. Die Polizei geht davon aus, dass der Täter einen Bezug zur Gegend um Bremen hat. Um 1992 herum könnte er in diesem Bereich einen Bezug zum Raum Hepstedt/Badenstedt gehabt haben. Das könnte sein Wohnort, sein Arbeitsplatz oder eine Kontaktadresse gewesen sein. Dafür, dass er 1993 nicht in Erscheinung getreten ist, haben die Beamten auch eine Erklärung: Er könnte in Haft gewesen sein. "Vielleicht lebte er aber auch in dieser Zeit in einer Beziehung, die ihn befriedigt hat, oder er hatte ein Gipsbein und war nicht mobil", sagt Kaldinski. Denn mobil ist der Mann, und vermutlich auch ein Einzelgänger, bei dem es nicht auffällt, wenn er nachts unterwegs ist. Für Außenstehende müssen seine Neigungen nicht erkennbar sein, dem nähere Umfeld könnten sie jedoch aufgefallen sein. "Darauf hoffen wir", sagt Kaldinski, "denn der Täter muss Nachbarn haben oder Arbeitskollegen. Und die sollen uns Verdächtige nennen." In 30 Fällen haben diese Hinweise immerhin schon zu einem Teilerfolg geführt. http://www.abendblatt.de/daten/2004/06/01/300861.html


Weiter Angst vorm "Schwarzen Mann"

Von Kuno Kruse

Dennis Klein, Dennis Rostel, Stefan Jahr - drei Jungen, vom "Schwarzen Mann" ermordet, der seit mehr als zwei Jahrzehnten Jungen in Zeltlagern und Landschulheimen missbrauchte. Auch der Mord an dem niederländischen Jungen Nicky Verstappen schien in das Täterprofil zu passen. Nun wurde ein 36-jähriger Holländer festgenommen.

Ein 36-jähriger Niederländer ist verdächtig, den elfjährigen Nicky Verstappen ermordet zu haben. Der Junge war 1989 aus einen Zeltlager im Brunsum, im niederländischen Grenzgebiet bei Aachen, verschwunden und einen Tag später tot aufgefunden worden.

Der arbeitslose Mann hatte sich verdächtig gemacht, weil er an eine Gedenkstätte in der Brunsumer Heide mehrere Briefe abgelegt hatte, die einen Hinweis auf den Mordfall gaben. Am Freitag wird in Maastricht ein Haftrichter darüber entscheiden, ob sich der Verdacht soweit erhärten lässt, dass der Festgenommene in der Untersuchungshaft bleibt.

Parallelen zu Jungen-Morden in Deutschland Da die Entführung des Jungen aus einem Zeltlager Parallelen zu Morden an kleinen Jungen in Deutschland und auch einem Fall in Frankreich aufwies, waren sowohl die niederländische, als auch die deutsche Polizei bisher der Möglichkeit nachgegangen, dass es sich um denselben Täter handeln könnte. Das steht nun sehr in Frage.

Der "Schwarze Mann" kennt sich in Norddeutschland aus Denn der so genannte "Schwarze Mann", der den neunjährigen Dennis Klein im September 2001 aus einem Landschulheim in Wuhlsbüttel bei Stade entführt und ermordet hatte, kennt sich in Norddeutschland, vor allem in der Gegend um Bremen gut aus. Die Ermittler vermuten sogar, dass der Kindermörder zumindest Anfang der 90iger Jahre einen Bezug zu der Gegend um die Orte Hepstedt und Badenstedt gehabt hat. Und er spricht hochdeutsch.

Der gewalttätige Pädophile geht inzwischen seit zwanzig Jahren im Norddeutschland um und die Polizei vermutet, dass er bereits vor 14 Jahren den 13-jährige Stefan Jahr ermordet hat, der aus einem Internat im niedersächsischen Scheeßel verschwand. Und auch den achtjährigen Dennis Rostel, der bei Schleswig aus einem Zeltlager verschleppt wurde.

34 mal eingebrochen und an Kindern vergangen Da auch der niederländische Junge Nicky Verstappen 1998 aus einem Zeltlager entführt wurde, passte dieser Mord genauso in das Täterprofil wie der am dem elfjährigen Jonathan Coulom, der kurz vor Ostern 2004 an der französischen Atlantikküste aus einem Schullandheim verschwand.

34 Mal ist der "Schwarze Mann" in Landschulheime und Zeltplätze in Norddeutschland eingebrochen, um sich an den Kindern zu vergehen. Er wird als auffallend groß, stämmig und mit einer tiefen Stimme beschrieben. Jedes Mal trug er dunkle Kleidung, eine Maske und Handschuhe. In allen Fällen gelang es ihm so, die Kinder einzuschüchtern. Der anfangs als sportlich beschriebene Mann hat im Laufe der Jahre an Gewicht zugelegt.

Er war immer mit dem Auto unterwegs und hat möglicherweise Erfahrungen im Umgang mit Kindern. Er könnte durch pädophile Neigungen zu Jungen im engeren Familien- und Freundeskreis durchaus aufgefallen sein.

Mehr Infos

Die Soko ermittelt weiter Die Polizei macht in ihrem Fahndungsaufruf im Internet darauf aufmerksam, dass sich der Täter in den Tagen nach dem 5. September 2001 auffallend verhalten haben könnte, vielleicht bei der Arbeit gefehlt oder übermäßig getrunken haben könnte.

Zweimal innerhalb von vier Jahren war der Täter im Landschulheim aufgetaucht, bevor er Dennis Klein entführte und tötete. Anfang der neunziger Jahre hatte er bereits mehrmals Kinder in Zeltlagern bei Schleswig überfallen, bis er dann Dennis Rostel tötete. In Scheeßel stieg er in eine Fenster des Aufenthaltsraumes ein entführte Stefan Jahr. Er hat den Jungen gefesselt, getötet und in den Verdener Dünen vergraben.

Die Sonderkommission der Polizei hat rund 3000 Spuren überprüft. Bei diesen Ermittlungen konnten eine Reihe von Sexualstraftaten aufgeklärt werden, die mit dem "schwarzen Mann" aber nichts zu tun hatten. Und sie ermittelt weiter. "Die Soko Dennis wird es geben," sagt Ermittler Kaldinski, "wird es geben, bis der Täter gefasst ist."

http://www.stern.de/politik/panorama/:Serienm%F6rder-Keine-Angst-Schwarzen-Mann/580070.html

Für Notfälle